Die Werkstatt

Besteht zur Zeit aus einem zweiköpfigen Team. Obwohl „Werkstatt“ noch nicht einmal ansatzweise das umfangreiche Aufgabengebiet beschreibt in dem die Beiden tätig sind.

Dies beinhaltet primär umfangreiche Reparaturen aller Art an Motor und Karosserie, Bremsen, Luftleitungen, Treibstoffleitungen, Stromleitungen, Elektrik und Elektronik, Telefonanlagen, Planen, Lackierungen, Schweißarbeiten, Abschmieren, Umbau, Einbau, Ausbau, Wartung, Neuaufbau: Hier geht echt Alles.

Und zwischendurch natürlich müssen mal eben aktuell 27 Zugmaschinen und 33 Auflieger alle 6 Monate zur BSU (Bremsen-Sonder-Untersuchung) und alle 12 Monate zum TÜV. Inklusive Vorbereitung. Und das im ständigen Kampf mit der Disposition, die natürlich gerade diese betroffenen Autos auf gar keinen Fall jetzt abgeben kann.

Und zwischendurch natürlich müssen diese 33 Auflieger auch noch verläßlich mit Ladungssicherung-Material ausgestattet und ständig nachgerüstet und aktualisiert werden. Mindestens 20 Spanngurte mit genauso vielen Gurtschlössern, Kantenschonern und Gurtgleitern, reichlich Antirutschmatten, Ketten in verschiedenen Längen für die stehenden Spaltbandtransporte, Kettenzüge und Kettenspanner. Und das bitteschön TipTop gewartet.

Und zwischendurch natürlich nebenbei auch noch das Reifenmanagement. Zur Zeit rollen aktiv 360 Reifen und Räder. Das bedeutet die Verwaltung von Sommer- und Winterreifen, Aufliegerreifen in 2 verschiedenen Breiten, unterschiedliche Bereifungen für die Zugmaschinen, fabrikneue Reifen, schon gefahrene bzw. schon gedrehte Reifen, reparierte Reifen, runderneuerte und nachgeschnittene Reifen. Nicht zu vergessen die Reifen und Räder die ständig zum Wechseln bereit gehalten werden. Eigentlich ist das Reifenmanagement allein schon eine Ganztagsaufgabe.

Und ganz Nebenbei: Seit wir ein neues Reifenmanagement haben, ist die durchschnittliche Lebenszeit unsere Reifen um 30 % gestiegen! Das spart enorm. 

Und zwischendurch natürlich geht auch unterwegs mal was kaputt. Also wird dann auch mal mit dem Werkstattwagen rausgefahren und unterwegs bei Wind und Wetter, zur Not auch mitten auf der Autobahn repariert und der Zug wieder fahrbereit gemacht.

Und zwischendurch natürlich werden mal eben noch die Auflieger be-und ent- und umgeladen, Ladungen und Material zwischengelagert, Leergut auf- und abgeladen, Europaletten und Gitterboxen repariert, sortiert, gestapelt und verladen, die Ladungen aus dem Lager wieder zusammengestellt. Die Werkstatt hat ja Zeit und sonst auch nicht so viel zu tun.

Und erst wenn Nils sagt es geht nichts mehr, dann geht's wirklich nicht mehr. Na sauber...


Waschstraße kann jeder. Bei uns werden die Lkw noch liebevoll mit der Hand eingeschäumt und gewaschen.

Fotomontage

Fotomontage: Auf gar keinen Fall nachmachen!!! (Zwinker)



GT 

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